metall

taubes fallen, ohne laut, ohne wind, schwaches sinken.

sinken? fallen?

ja.

warum fallen?

man fühlt es. fühl es.

es ist schwarz.

es ist nacht.

im metall.

im metall.

du hast recht.

es ist wie wasser.

kaltes wasser?

nein, wie wasser.

die haare.

ein schleier.

wie ein kind.

im leib der mutter.

fällt es.

das kind.

schon fast zu ende.

ja.

31.12.07 02:01


klein

wohin soll ich? fragt das kleine.

wohin willst du? fragt das eine.

dorthin. dahin. hier und jetzt sind sich nicht einig.

bleib hier. das katzenkind hat recht.

gut. sagt das kleine, und geht.

11.12.07 15:50


16.o7.o7

der übergang von gedanke in aktion ist bemerkenswert abartig und unfassbar.
29.7.07 16:18


21.o6.o7

kalte herzen schlagen schneller.
29.7.07 16:15


27.o5.o7

man kann nur so extrem wie die welt und die grenzen ihrer selbst sein.
in ihrer logik gedacht kann eine aussage in boshaftigkeit noch immer frei von wertung und gemeiner verurteilung sein, solange sie in sich schlüssig ist und innerhalb ihrer grenzen agiert.
29.7.07 15:26


13.o5.o7

kleine tode, weltenwandel.
als kind habe ich immer versucht, die zeit anzuhalten.
das vergehen geistiger und weltlicher manifeste im fluss schmerzte wie lieblosigkeit, tut es immer noch.
29.7.07 15:22


natürlich

natürlich bin ich verrückt. sie etwa nicht?
25.7.07 15:45


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sich ständig wiederholende fragen brennen suggestiv alternative antworten ein, und machen so ein sinnvolles weiterkommen mehr als schwierig. greifen sie sogar auf die ihnen so ferne wirklichkeit zu.

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"in einem panzer aus raureif schneiten tote schmetterlinge auf mich und meinen bruder herab. zuerst vereinzelt, dann zu hunderten, schließlich in einem wirbelnden, den himmel verfinsternden schwarm."

christoph ransmayr, aus: der fliegende berg

14.1.07 20:00


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die umgangsformen und wertvorstellungen im eispalast führen unweigerlich vor eine unangenehme wahl. zerstören oder zerstört werden? schmerzen zufügen, erkalten oder selbst leiden? wäre da nur nicht diese erdrückende sinnlosigkeit.

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"es gibt keine schatten in einer welt ohne licht. komm tanz mit mir, bis der spiegel bricht."

stillste stund, aus: alice, der spiegeltanz

13.1.07 19:59


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lange abstinenzen halten sich aggressionen als folgeerscheinungen. die sucht gesteht sich die befangene freiheit als preis ein. quälende bilder übermalter zeiten ziehen lebendig begrabene in die reale welt zurück, um den betrügern zu folgen. es bleibt nur die frage.

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"niemand" höre ich sie sagen,
"niemand stirbt auf seinem weg nur ein einziges mal.“

christof ransmayr, aus: der fliegende berg

12.1.07 10:50


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